Beispiel: Tierhölle Mallorca - Zum Leiden und Sterben geboren" - Video 4



Kommentar
Zu "Mallorcas schlimmster Schattenseite". Tierschutz und Umweltschutz sind 50 Jahre hinterher! Es ist besser geworden, vor allem in den grösseren Städten, Tierarztpraxen gibt es sehr viele und damit auch mehr Aufklärung. Auf dem Land hängen die Kettenhunde in der Sonne ohne Auslauf, ohne Zuwendung, ohne Wetterschutz- wie eh und je seit Jahrhunderten. Nicht nur auf Mallorca sondern weltweit ! ist es leider so. Auf Mallorca fehlt die Unterstützung der Inselregierung! Im Gegenteil, private Tierheime werden verhindert. Eurodog besitzt ein perfektes Tierheim bei San Lorenc mit Genehmigung nucleo zoologico. Aber uns wurde die "licencia de actividad" verweigert, ohne die wir das Tierheim nicht betreiben dürfen. Wir kauften ausserdem  vor Jahren ein abgelegenes Grundstück bei Felanitx, und reichten Pläne ein für ein vorbildliches, riesiges Tierheim. Es wurde abgelehnt. Stattdessen wird weiter getötet, wenn auch etwas weniger. Dafür erhält Naturapark Unterstützung der Inselregierung fürs einsammeln und töten der Tiere. Eine gewinnorientierte Organisation, nicht eine tierschützerische, wird somit unterstützt. Die ärmlichen Aufbewahrungskäfige der Gemeinden sind  unzureichend betreut  und stets bei der Mülldeponie und Kläranlage errichtet, was schon zeugt für die Missachtung der Tiere.
Die wenigen privaten Tierasyle sind nicht in optimalem Zustand, es fehlt an Geld und Personal. Sie sind auf Freiwillige Helfer angewiesen und auf Spenden, um mühsam den Betrieb aufrecht zu erhalten. Tierarztkosten, Unterbringung, Futter, Pflege, alles muss erbettelt werden. Dazu kommt die ständige Angst vor der Willkür, dass sie bestraft und aufgelöst werden, weil keine Genehmigung erteilt wird.
Es fehlt von der Inselregierung und den Gemeinden bezahlte, angestellte Tierschutzpolizei , zumindest Tierschutzinspektoren, die sowohl in den Städten (Balkonhaltung) und auf dem Land die Tierhaltung kontrollieren. Es fehlt bezahltes, gut ausgebildetes Personal für die Tierasyle. Von Tier"heimen" kann man kaum sprechen. Wir hoffen auf diese neue Regierung, damit sich Mallorca bezüglich Tierschutz und Umweltschutz  mitteleuropäischem Standard anpasst.
Veronika Meyer-Zietz
Stiftung Eurodog


Aus dem Konzentrations- und Tötungslager Son Reus kam meine Lila,
gerettet von meiner mallorquinischen Tierschutzfreundin...
Ihr Engagement sei an dieser Stelle besonders gewürdigt. Tierschutz
ist ihr Leben, tragischerweise hat sie durch den Stress ihr Baby verloren,
ihre Beziehung ging in die Brüche und  -  des Horrors nicht genug,  - mußte sie
letztlich noch ihr Haus verkaufen. 


vorher = Lila in der perrera

 nachher = Lila Mallorca





Das Leid der Tiere in Spanien ist teilweise unerträglich. Hier möchten wir Ihnen Tiere zeigen, die meine spanischen Kolleginnen aus Elendshaltung dank polizeilicher Beschlagnahmung befreien konnten. Nach Schur, medizinischer Behandlung, Pflege, gutem Essen und Zuwendung sind diese Schätzchen in wenigen Wochen  nicht mehr wiederzuerkennen. Äußerlich und innerlich, sie blühen auf, lernen wieder lachen und werden zu wunderbaren Lebenspartnern. Dankbar, anhänglich, lernbereit.


Das ist der Ort, an dem sie angekettet gehalten wurden. Man kann es nicht verstehen und fragt sich, warum hält so jemand überhaupt Tiere? Ich kann nur weinen. Aber wenn ich angesichts dieser Bilder schon weinen muß, wie muß es erst meinen spanischen Kolleginnen gehen, die dieses Leid tagtäglich vor Augen haben? Stolze Spanier? Nein, sie hassen ihr Land und die Menschen, die zu sowas fähig sind.

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Warum ist Auslandstierschutz für spanische Hunde meine Passion? 

Täglich beherrscht das Thema Wirtschaftskrise unsere Medien. Hohe Arbeits- und Perspektivslosigkeit in unseren europäischen Anrainerländern treiben die Menschen in die Misere. Demonstrationen, Wut, Hoffnungslosigkeit sind an der Tagesordnung. Menschen müssen ihre Häuser aufgeben, ihre Tiere zurücklassen. Die Tiere können ihre Stimme nicht erheben, leiden stumm, ausgesetzt, abgeschoben, mit dem zusätzlichen Risiko, auf der Straße angefahren oder mißhandelt zu werden. Steinewerfende Kinder, in Erdhöhlen gehaltene Jagdhunde, zum Ende der Jagdsaison an Bäumen aufgeknüpft, Wachhunde sich alleine überlassen auf einem Grundstück, Kettenhaltung, mangels Kastration ungewollte Vermehrungen, Welpen als Spielzeug, ex und hopp war in diesem Land immer schon gang und gebe. Einem Land, in dem überdurchschnittlich viele  Menschen Gefühle von Tieren nicht nachvollziehen, nur ihren eigenen Nutzen aus ihnen schöpfen. Für jeden Heiligen haben die Dörfer ihre Feste und fast überall sind die immer noch mit irrwitzigen Tier-Ritualen verbunden, die an Grausamkeit an unseren Kreaturen kaum zu übertreffen sind. Von dem unsäglichen Stierkampf ganz zu schweigen oder den - in einigen kriminellen Kreisen - praktizierten Hundekämpfen. Meine spanischen Tierschutzkolleginnen schämen sich für ihr Land. Die Tierschutzverteiler sind voll mit grausigen Beispielen. Sie leiden mit, können nicht wegschauen? Das freut uns. Wieviel schlimmer aber  ist die Situation für die vielen spanischen Ehrenamtlichen, auf deren Schultern der Tierschutz lastet. Sie haben dieses Elend täglich vor Augen! Arbeiten wie Don Quichotte gegen Windmühlen. Oft behindert und wenig unterstützt von der öffentlichen Hand. Die schleicht sich durch die Schließung von Tierheimen immer mehr aus der Verantwortung.
Protectoras, geschützte Tierheime ohne Tötung, stehen wg. Überfüllung oft am Rande des Abgrundes. Finanzielle Zuwendungen? Null!
Es ist schon viel, wenn sie Grund, Behausung, Strom und Wasser unentgeldlich zur Verfügung gestellt bekommen.

Die EU-Regeln zum Tierschutz sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen. Wie sonst könnte es  sein, daß Tötungen in europäischen Tierheimen an der Tagesordnung sind. So es überhaupt Tierheime gibt, die diesen Namen verdienen. Selbst in den höher zivilisierten Kernländern wie Frankreich, Italien, Spanien. Ganz zu schweigen von den früheren Ostblockländern, die Aufnahme in die EU fanden, unter Bedingung auch die europäischen Tierschutzgesetze umzusetzen. Für die Fußballmeisterschaft in der Ukraine hat man die Straßen gesäubert. 100.000 Straßenhunde fielen dieser Maßnahme zum Opfer. Manchmal lebendigen Leibes in Verbrennungsöfen entsorgt.

Wie lange noch?
Es wird Generationen dauern, eine Bewußtseinsänderung zu vollziehen. Diese Zeit hat ein Hund nicht, der jetzt irgendwo auf einer Tötungsliste steht. Dieser Arbeit liegt die persönliche Erfahrung zugrunde, wie sich die Stadtverwaltung von Vilanova i Geltru ihrer Verpflichtung für die Perrera entledigt, das Heim geschlossen hat, die Tiere alle  der Tötung zugeführt werden sollten. 150 Hunde und 300 Katzen.  Sie konnten gerettet werden. Ein mühsamer, stressiger Kampf, manchmal nahe am Nervenzusammenbruch für alle ehrenamtlichen Helfer.

Spanischen Hunden ein Gesicht, einen Namen zu geben, ihre Geschichte zu erzählen, dem habe ich mich als Koordinatorin für einige spanische Tierheime und eine mallorquinische Tierschutzorganisation verschworen. Diese Partner töten nicht, übernehmen aber u.a. gefährdete Tiere  aus den Perreras.

Auslandsadoptionen sind nur die Spitze des Eisberges. Aber eine unmittelbare Tat! Jetzt!



FLUGPATEN GESUCHT

Leider wissen noch viel zu wenige Menschen, dass sie das Vergnügen Urlaub oder die Geschäftsreise mit einem guten Zweck verbinden können. Seien Sie Götterbote, begleiten Sie Tiere mit trauriger Vergangenheit in eine glückliche Zukunft. Keine Mühe, keine Kosten, nur Ihr Name rettet ein Leben. Geben Sie deutschen Tierschutzorganisationen die Möglichkeit, auf Ihr Ticket bei Ihrer Airline Auslandstiere zuzubuchen.
Die Tiere werden zusammen mit Ihnen am Auslandsairport eingecheckt, die Kosten bezahlt. Ihre wesentliche Aufgabe besteht lediglich darin, die Tiere in ihren Flugboxen bei Ankunft in Deutschland mit nach draußen zu bringen. Dort erwartet Sie ein Vertreter der Organisation und meist auch schon die glücklichen Adoptanten, um ihren Vierpföter in die Arme zu schließen.

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Dort sind auch Einträge möglich. Alle Destinationen dieser Welt sind gefragt. Selbst die exotischsten. Denn überall sind deutsche Tierschützer aktiv.

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Ich arbeite mit 4 spanischen Tierheimen zusammen, die dringend für ihre Auslandsadoptionen Flugpaten suchen:
Elke Schmitt
Vaju2003@gmx.de
www.hundelieben.blogspot.com
Telefon: 089/657805


Alle Tiere haben das Recht, ein artgerechtes, geliebtes Leben zu leben. Alle hier vorgestellten Tiere, wie unterschiedlich ihre Vergangenheit auch sein mag, wie schlecht ihre Erfahrungen gewesen sein mögen, faszinieren uns immer wieder mit ihrem Bestreben zu lernen, zu gefallen, ihren Menschen in Treue verbunden zu sein. Sie leisten unglaubliches Anpassungsvermögen an eine komplett andere Umwelt, haben natürlich - egal im welchem Alter - noch Defizite im - bei uns üblichen - Hundeeinmaleins. Ihre Intelligenz, ihre Dankbarkeit sind in diesem Sozialisierungsprozess wichtige Faktoren und zeigen erstaunlich schnell Fortschritte. Für KEINEN Hund, egal welchen Alters, ist es zu spät! Selbst körperliche und seelische Wunden heilen mit Liebe und Verständnis. So miserabel spanische Tierheime sein mögen, den deutschen haben sie meist eines voraus: die Rudelhaltung. Die macht die Tiere meist sehr viel sozial verträglicher mit Artgenossen. Macken, Traumatas sind erstaunlicherweise die große Ausnahme. Ängste, ja die sind teilweise vorhanden. Ängste, die mit Geduld verschwinden. Sancho, mein Rauhhaar-Podenco, ist dafür das beste Beispiel.

Sie haben sich verliebt? Wollen einem dieser wundervollen Wesen eine schöne Zukunft schenken? Bewerben Sie sich jetzt. Alle Hunde werden kastriert, gechipt, geimpft, auf Parasiten behandelt und per Blutcheck auf Mittelmeerkrankheiten getestet.

Ihre Bewerbung mit möglichst aussagekräftiger Selbstauskunft richten Sie bitte an:



Elke Schmitt
Ehrenamtliche Koordinatorin für APAG, APAL, Patitas und Olescan
Vaju2003@gmx.de